11 schnelle Schritte

1. Auf ökologischen Pflanzenschutz setzen  
Vorbeugung und Förderung von Nützlingen statt Pestizideinsatz

2. Bunte Sortenvielfalt kultivieren  
Vielfältige, auch alte, Obst- und Gemüsesorten erhalten und Saatgut gewinnen

3. Boden schützen
Schonende Bearbeitung, Gründüngung, Mulch und Kompost  für Bodenleben und -fruchtbarkeit

4. Blüten übers ganze Jahr
Vom Frühjahr bis in den Herbst nektar- und pollenreiche Blüten  für bestäubende Insekten

5. Heimische Wildsträucher pflanzen
Blüten, Früchte und Nistmöglichkeiten für Insekten und Vögel

6. Wilde Ecke stehen lassen
Ein Eckchen mit „Unkräutern“ wie Brennnesseln als Futter  für Schmetterlingsraupen, Käfer und Co.

7. Später aufräumen  
Abgeblühte Stauden und Gräser, sowie Laub- und Asthaufen  bis zum Frühjahr stehen lassen – zur Freude tierischer Wintergäste

8. Seltenes Mähen
Blumenwiesen, -säume, Mäh-Inseln oder ein pflegeleichter  Blumenrasen statt pflegeintensive, monotone Rasenflächen

9. Kleinstbiotope bauen  
Steinhaufen, Totholz, offene Sandstellen oder Gartenteich als Lebensräume

10. Torffreie Erde nutzen  
Komposterde verwenden und gleichzeitig Moore und Klima schützen

11. Licht ausknipsen  
Möglichst wenig Beleuchtung im Kleingarten, denn  Insekten und andere Tiere brauchen die Dunkelheit. Mehr Infos unter: www.kleingaerten-biologische-vielfalt.de